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Wie es begann...

POCHANA THAI wie es begann, wie es weiterging, wie es weitergeht…in eigener Sache

Im Dezember 1988 landeten 5 thailändische Handwerker, 4 Tischler und 1 Maler, auf dem damals noch idyllischen Bremer Flughafen. Eine Woche später schiffte in Bremerhaven der Container ein, der alle Einrichtungshölzer und Gegenstände für das Restaurant Pochana Thai geladen hatte.

Die Handwerker und deren Chef, der zeitgleich mit dem Container in Bremen eintraf, staunten über den Schnee, der damals knöchelhoch fiel und die am Bau beteiligten deutschen Handwerker staunten über die zum Teil filigrane und improvisierte Arbeit der Thais aus der „dritten Welt“.

Nach knapp dreieinhalb Monaten war alles zusammengebaut und Bremen hatte das zweite thailändische Restaurant, das Pochana. In den folgenden Jahren, war das Restaurant in Bremen nicht nur ein Inbegriff für authentische Thaiküche, sondern auch ein Ruhepol in der zuweilen hektisch deutschen  Betriebsamkeit.

Andere Asiaten, die über den Erfolg des Restaurants verwundert, sich auch mit der thailändischen Küche versuchten, mussten nach einiger Zeit entnervt aufgeben. In knapp 11 Jahren wurden so fünf angebliche thailändische Restaurants eröffnet und wieder geschlossen. „Nicht überall wo Thai drauf steht, ist auch Thai drin“, dieses gilt auch noch heute, mit Ausnahme des ersten Bremer Thai Restaurants, welches vor dem Pochana in Bremen da war.

Irgendwann entschlossen sich Khun Mam und Khun Lung, dass es vielleicht nicht das schlechteste wäre, wenn sie denn einen Käufer fänden, um in das Land zu ziehen, das sie hier in all den Jahren nicht nur durch die Küche so gut vertreten hatten. Irgendwann fanden sie dann auch ein Paar, von dem sie annahmen, dass dieses ihre Arbeit mit all dem Herz und der dazugehörigen Arbeit, weiterführen würden.

Zur Jahrtausendwende wurde das Restaurant übergeben, Mam und Lung garantierten für die versprochene Einarbeitung und alles schien für den Restaurantbesucher so weiter zu gehen, wie es auch vorher war.

Leider war dieses ein Trugschluss, da es nicht damit getan ist, die Tür aufzuschließen und „die Gäste kommen schon“. Neben der sprichwörtlich thailändischen Höflichkeit, gehört auch eine Portion Arbeit und Fleiß dazu, einen Hort zu schaffen, um anspruchsvolle Gäste immer wieder begrüßen zu können.

So dauerte es dann  nur drei Jahre und fünf Monate, bis das Pochana platt war, wie es so schön heißt. Oder auch, die neuen Inhaber waren schlicht und einfach pleite, wobei die Gründe hier mal zweitrangig sind.

Mitte Mai 2003, wurden Khun Mam und Khun Lung von diesem Umstand durch einen Bremer Freund informiert. Dieser Freund schaffte die notwendigen Verbindungen, damit das Pochana nicht einfach in den Bauschuttcontainer wanderte. Denn es gab nur die Wahl, das Restaurant abzureißen oder einen neuen Betreiber zu finden. In der heute schwierigen Zeit, fand sich dann kein neuer Betreiber. Aber das Restaurant fand das Herz wieder, das mit Mam und Lung in Bangkok war.

Anfang August 2003, landeten Mam und Lung, auf dem nunmehr gar nicht mehr so idyllischen Bremer Flughefen, ein wenig froh, der augenblicklichen thailändischen Regenzeit entronnen.

Das Konzept  ist vorgegeben, was in ehemals elf Jahren durch Khun Mam und Khun Lung gut gemacht worden ist, kann doch wohl wieder gut werden oder auch, es geht weiter, wie es schon mal war…fast…

Bremen im August 2003