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 Ein wenig ĂĽber uns Thai

Asalha Puja und Khao Pansa

Asalha Puja und Khao Pansa, diese beiden buddhistischen Feiertage zählen In Thailand zu den wichtigsten. Dieses Jahr sind es im Kalender der 27. und 28. Juli 2018.

Aus unserer Pochana Thai Reihe:

"Damit Sie uns Thai ein wenig besser kennen lernen".

Asalha Puja findet am Vollmondtag des achten Monats des Mondkalenders statt, einen Tag vor dem Khao Pansa, dem Beginn der dreimonatigen buddhistischen Fastenzeit.

Am Asalha Puja Tag erinnern sich die Gläubigen an die erste Predigt Buddhas, Diese fand vor seinen ersten fünf Schülern statt. Diese fünf Schüler wurden die erste Mönchsgemeinde, die erste Sangha. Die ersten Mönchsregeln waren:
1. Mönche sollen nicht den Wunsch haben, zu Begehren. 2. Mönche sollen alle Dinge vermeiden, welche zu einem Leid führen.

Um diese Regeln befolgen zu können, erklärte er ihnen die vier edlen Wahrheiten, die Saccas: 1. Dukkha Sacca – Alles Leben ist Leiden. 2. Samudaya Sacca – Alles Leiden wird durch Begierden hervorgerufen. 3. Nirodha Sacca – Die Zerstörung der Begierden bedeutet das Ende des Leidens. 4. Magga Sacca – Die Begierden, die Ursache des Leidens können durch den Achtfachen Weg ausgelöscht werden.

Zur Erinnerung an diesen Tag, finden landesweit in allen Tempeln religiöse Zeremonien statt, die auch immer von der gesamten Königsfamilie wahrgenommen werden.

 

Khao Pansa kündigt die dreimonatige Regenzeit in Thailand an und man sieht in dieser Zeit kaum Mönche auf den Strassen. Diese bleiben dann in ihren Tempeln, um sich mit den buddhistischen Lehren eingehender zu befassen oder zu meditieren.

Viele junge Männer lassen sich an diesem Tag als Mönch ordinieren. Nach thailändischem Verständnis, sollte jeder Mann in seinem Leben einmal als Mönch im Tempel gewesen sein. Selbst König Bumibhol befolgte diese alte Tradition. Manche bleiben nur einige Tage oder Wochen, während andere die gesamte dreimonatige Fastenzeit im Wat, dem Tempel verweilen.

Als Grund fĂĽr das Nichtverlassen der Tempelanlage während dieser drei Monate ist folgendes ĂĽberliefert: Nachdem Buddhas SchĂĽler immer zahlreicher wurden und auf Wanderungen gingen, beschwerten sich viele Bauern bei ihm darĂĽber, dass die Mönche in  der Saatzeit vielfach die frisch gepflanzten Reissetzlinge niedertrampelten. Daher verfĂĽgte Buddha, dass alle Mönche in diesen drei Monaten in ihren Tempeln zu bleiben hätten. Nur in Ausnahmefällen durfte das Wat verlassen werden und auch nicht länger als sieben Tage, diese Anordnung gilt auch noch heute.

Bevor sich alte und neue Mönche in ihre Tempel zurückziehen, finden am Khao Pansa Tag wiederum landesweit Gebete, Predigten und Kerzenprozessionen statt. Die Kerzen haben eine besondere Bedeutung. Den Mönchen als Geschenk gebracht, dienen sie symbolisch als Lichtquelle beim Lesen der buddhistischen Schriften. In manchen Tempeln stehen in diesen drei Monaten zwei Meter hohe Kerzen, die die gesamte Fastenzeit brennen. Meist werden diese Kerzen von Schulklassen gespendet, für Watanlagen in deren Umgebung. Neben den Kerzen werden den Mönchen insbesondere neue Mönchroben, Räucherstäbchen, sowie allgemeine Dinge des Lebens, für die drei Monate im Tempel gespendet.

07272018

 

 

 

VISAKHA BUCHA TAG

Am Dienstag, 29.05.2018 wird in Thailand der Visakha Bucha Tag begangen.

Aus unserer Pochana Thai Reihe:

"Damit Sie uns Thai ein wenig besser kennen lernen".

Der Visakha Bucha Tag ist der wichtigste buddhistische Feiertag in Thailand. Er wird begangen zum Gedenken an Buddhas Geburt, die Erleuchtung und seinen Tod. Es ist ein beweglicher Feiertag, d. h. der Tag, gilt als der Festtag, der auf den 15. Tag des zunehmenden Mondes im sechsten Mondkalender-Monat (normalerweise Mai) fällt.

Dieses religiöse Fest besteht seit der Sukhothai-Epoche, dem 13. Jahrhundert, als Sukhothai die Hauptstadt des alten Siams war. Damals wurde das Fest an 3 Tagen und 3 Nächten begangen. Die Hauptaufgabe bestand in diesen Tagen darin, sich ausführlich mit den alten Schriften über das Werk Buddhas zu beschäftigen.

Heute ist dieser Vorgang auf einen Tag beschränkt. Es beginnt mit dem morgendlichen Gang zum Tempel. Zunächst werden Räucherstäbchen angezündet und vor einem Buddhabildnis in ein Gefäß gesteckt. Wer Blumen mitgebracht hat, legt vor seinen drei tiefen Verbeugungen vor dem Bildnis Buddhas und dem nachfolgenden Gebet, auch die Blumen nieder. Dann wartet man mit anderen Tempelbesuchern bis die Predigt beginnt. Die von den Mönchen abgehaltenen Gebete werden nicht in Sanskrit, der Sprache der Könige, sondern in Pali, der Sprache des Volkes abgehalten. Die Predigt ist in Thai, bzw. in der Sprache, die von der im Tempelumkreis wohnenden Bevölkerung in ihrem Alltag gesprochen wird.

Nach der Predigt bleiben einzelne Gruppen noch im Tempel und unterhalten sich mit den Mönchen oder dem Abt des Tempels. Die Mönche verzehren jetzt die mitgebrachten Speisen und wenn sie fertig sind, können auch die Besucher etwas essen. Anschließend gehen die meisten wieder nach Haus, um ihren täglichen Beschäftigungen nachzugehen.

Am frühen Nachmittag treffen sich die ersten Leute erneut im Tempel. Das eigentliche Festgeschehen beginnt mit Einbruch der Dämmerung. Als Opfergaben werden Räucherstäbchen und vor allen Dingen Lotus mitgebracht. Die Lotusblüte ist im Buddhismus das höchste Symbol für die Erleuchtung, weil diese Blume ihre Wurzel im schlammigen Boden der Erde entfaltet, ihre Blüten aber, die den Symbolgehalt des Geistes haben, sich nach der kosmischen Reinheit des Himmels strecken.

Zur Abenddämmerung wandeln dann die gläubigen Buddhisten dreimal um das Hauptgebäude des Tempels. Dabei halten sie Lotusblüten, eine Kerze und drei Räucherstäbchen in ihren Händen, in Erinnerung an Buddhas Geburt, seine Erleuchtung und den Tod. Gebetslitaneien geben dieser Prozession einen würdigen Rahmen.

Nach dieser Hauptzeremonie bleiben die Gläubigen noch eine Weile auf dem Tempelgelände und unterhalten sich über allgemeine Dinge des Lebens. In den Städten und Dörfern ist es an diesem Tage still. Es ist kein lautes Fest, sondern eine Feier innerer Einkehr, zur Verehrung Buddhas. Man geht am Abend auch nicht etwa aus, um diesen Tag zu feiern. In Dorfgemeinschaften und im Familienkreis sitzt man vielleicht noch ein wenig zusammen bei leichter Unterhaltung. Restaurants haben an diesem hohen Feiertag weniger Betrieb als sonst und viele haben gar nicht geöffnet. Es ist kein Tag für fröhliche oder gar laute Feiern.

290518