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 Ein wenig √ľber uns Thai

K√ĖNIGIN SIRIKIT HAT GEBURTSTAG

 

Aus unserer Pochana Thai Reihe:

"Damit Sie uns Thai ein wenig besser kennen lernen".

Am 12.08. eines jeden Jahres wird in Thailand Muttertag gefeiert. Dieses Datum f√§llt genau auf den Geburtstag von  K√∂nigin Sirikit, die  in  diesem Jahr ihren 85. Geburtstag feiert. Die K√∂nigin wird   auch, als "Mutter aller M√ľtter" bezeichnet.

Es ist ein nationaler Feiertag im Lande, an dem Geschäfte und Behörden geschlossen haben. Aufgrund des letzten Oktobers und der einjährigen Trauerzeit, um König Bhumipol, wird der Geburtstag in diesem Jahr ein wenig stiller sein.

Die K√∂nigin, stammt aus einer adligen Familie, der Vater war Botschafter. Ihr Urgro√üvater v√§terlicherseits war der unvergessene Reformer Siams, K√∂nig Chulalongkorn, der f√ľnfte Rama der Chakri-Dynastie. Sie lernte ihren Mann, K√∂nig Bhumipol, w√§hrend eines Frankreichaufenthaltes kennen. In dieser Zeit  komponierte der sp√§tere K√∂nig von Thailand sogar einen Walzer "I Dream Of You" f√ľr seine K√∂nigin und schrieb Gedichte. Es vergingen weitere 2 Jahre des Werbens, bis beide im Jahre 1950 zur Hochzeit und den anschlie√üenden Kr√∂nungsfeierlichkeiten nach Thailand zur√ľckkehrten.

K√∂nigin Sirikit nimmt an allen offiziellen Anl√§ssen des Landes teil. Daneben hat sie aber sehr viele Aufgaben √ľbernommen, die mit Umweltschutz und sozialer Wohlfahrt f√ľr die Bev√∂lkerung in Verbindung stehen, mit einer Verbesserung der Lebensf√§higkeit der Armen des Landes.  Eine gro√üe Anzahl von Initiativen, die die K√∂nigin ergriffen hat, um das Los der √Ąrmsten in der Landbev√∂lkerung zu erleichtern, bescherten ihr auch den Namen "Mutter Thailands".

Neben der sehr zeitintensiven Beschäftigung der "SUPPORT-STIFTUNG" ist sie Präsidentin des Roten Kreuzes von Thailand, Schirmherrin verschiedener Waisenhäuser und Umweltschutz-Organisationen.

Die Hauptanliegen der K√∂nigin liegen in der Erhaltung der thail√§ndischen Kultur und Tradition und in der wirtschaftlichen und nationalen Selbst√§ndigkeit des Landes. Die Stiftung "SUPPORT" konzentriert sich voll auf diese Probleme, indem die Landbev√∂lkerung in der Herstellung traditioneller kunsthandwerklicher Produkte ausgebildet wird, um nicht allein von der Landwirtschaft abh√§ngig zu sein. Hierbei werden Stoffe, Kleidungsst√ľcke, Korbwarten, Haushaltsger√§te und T√∂pferware hergestellt, die der thail√§ndischen Tradition entsprechen.

Auf ihren zahlreichen Reisen, kein Ort ist ihr zu weit oder zu beschwerlich zu erreichen, hat sie immer ein offenes Ohr und Ratschl√§ge f√ľr "ihre Kinder". Experten, die die K√∂nigin auf diesen Reisen unterst√ľtzen, geben Rat und Hinweise, mit Material und Anleitungen f√ľr den Anbau neuer und ergiebigerer Landwirtschaftsprodukte.

So bleibt nur die Hoffnung, daß uns diese Königin noch lange erhalten bleibt.

Lang lebe die Königin

11082017

 

 

Asalha Puja und Khao Pansa

 

Asalha Puja und Khao Pansa, diese beiden buddhistischen Feiertage zählen In Thailand zu den wichtigsten. Dieses Jahr sind es im Kalender der 8. und 9. Juli 2017.

Aus unserer Pochana Thai Reihe:

"Damit Sie uns Thai ein wenig besser kennen lernen".

Asalha Puja findet am Vollmondtag des achten Monats des Mondkalenders statt, einen Tag vor dem Khao Pansa, dem Beginn der dreimonatigen buddhistischen Fastenzeit.

Am Asalha Puja Tag erinnern sich die Gl√§ubigen an die erste Predigt Buddhas, Diese fand vor seinen ersten f√ľnf Sch√ľlern statt. Diese f√ľnf Sch√ľler wurden die erste M√∂nchsgemeinde, die erste Sangha. Die ersten M√∂nchsregeln waren:
1. M√∂nche sollen nicht den Wunsch haben, zu Begehren. 2. M√∂nche sollen alle Dinge vermeiden, welche zu einem Leid f√ľhren.

Um diese Regeln befolgen zu k√∂nnen, erkl√§rte er ihnen die vier edlen Wahrheiten, die Saccas: 1. Dukkha Sacca ‚Äď Alles Leben ist Leiden. 2. Samudaya Sacca ‚Äď Alles Leiden wird durch Begierden hervorgerufen. 3. Nirodha Sacca ‚Äď Die Zerst√∂rung der Begierden bedeutet das Ende des Leidens. 4. Magga Sacca ‚Äď Die Begierden, die Ursache des Leidens k√∂nnen durch den Achtfachen Weg ausgel√∂scht werden.

Zur Erinnerung an diesen Tag, finden landesweit in allen Tempeln religiöse Zeremonien statt, die auch immer von der gesamten Königsfamilie wahrgenommen werden.

Khao Pansa k√ľndigt die dreimonatige Regenzeit in Thailand an und man sieht in dieser Zeit kaum M√∂nche auf den Strassen. Diese bleiben dann in ihren Tempeln, um sich mit den buddhistischen Lehren eingehender zu befassen oder zu meditieren.

Viele junge Männer lassen sich an diesem Tag als Mönch ordinieren. Nach thailändischem Verständnis, sollte jeder Mann in seinem Leben einmal als Mönch im Tempel gewesen sein. Selbst König Bumibhol befolgte diese alte Tradition. Manche bleiben nur einige Tage oder Wochen, während andere die gesamte dreimonatige Fastenzeit im Wat, dem Tempel verweilen.

Als Grund f√ľr das Nichtverlassen der Tempelanlage w√§hrend dieser drei Monate ist folgendes √ľberliefert: Nachdem Buddhas Sch√ľler immer zahlreicher wurden und auf Wanderungen gingen, beschwerten sich viele Bauern bei ihm dar√ľber, dass die M√∂nche in der Saatzeit vielfach die frisch gepflanzten Reissetzlinge niedertrampelten. Daher verf√ľgte Buddha, dass alle M√∂nche in diesen drei Monaten in ihren Tempeln zu bleiben h√§tten. Nur in Ausnahmef√§llen durfte das Wat verlassen werden und auch nicht l√§nger als sieben Tage, diese Anordnung gilt auch noch heute.

Bevor sich alte und neue M√∂nche in ihre Tempel zur√ľckziehen, finden am Khao Pansa Tag wiederum landesweit Gebete, Predigten und Kerzenprozessionen statt. Die Kerzen haben eine besondere Bedeutung. Den M√∂nchen als Geschenk gebracht, dienen sie symbolisch als Lichtquelle beim Lesen der buddhistischen Schriften. In manchen Tempeln stehen in diesen drei Monaten zwei Meter hohe Kerzen, die die gesamte Fastenzeit brennen. Meist werden diese Kerzen von Schulklassen gespendet, f√ľr Watanlagen in deren Umgebung. Neben den Kerzen werden den M√∂nchen insbesondere neue M√∂nchroben, R√§ucherst√§bchen, sowie allgemeine Dinge des Lebens, f√ľr die drei Monate im Tempel gespendet.

07072017

 

 

 

VISAKHA BUCHA TAG

Am Mittwoch, 10.05.2017 wird in Thailand der Visakha Bucha Tag begangen.

Aus unserer Pochana Thai Reihe:

"Damit Sie uns Thai ein wenig besser kennen lernen".

Der Visakha Bucha Tag ist der wichtigste buddhistische Feiertag in Thailand. Er wird begangen zum Gedenken an Buddhas Geburt, die Erleuchtung und seinen Tod. Es ist ein beweglicher Feiertag, d. h. der Tag, gilt als der Festtag, der auf den 15. Tag des zunehmenden Mondes im sechsten Mondkalender-Monat (normalerweise Mai) fällt.

Dieses religi√∂se Fest besteht seit der Sukhothai-Epoche, dem 13. Jahrhundert, als Sukhothai die Hauptstadt des alten Siams war. Damals wurde das Fest an 3 Tagen und 3 N√§chten begangen. Die Hauptaufgabe bestand in diesen Tagen darin, sich ausf√ľhrlich mit den alten Schriften √ľber das Werk Buddhas zu besch√§ftigen.

Heute ist dieser Vorgang auf einen Tag beschr√§nkt. Es beginnt mit dem morgendlichen Gang zum Tempel. Zun√§chst werden R√§ucherst√§bchen angez√ľndet und vor einem Buddhabildnis in ein Gef√§√ü gesteckt. Wer Blumen mitgebracht hat, legt vor seinen drei tiefen Verbeugungen vor dem Bildnis Buddhas und dem nachfolgenden Gebet, auch die Blumen nieder. Dann wartet man mit anderen Tempelbesuchern bis die Predigt beginnt. Die von den M√∂nchen abgehaltenen Gebete werden nicht in Sanskrit, der Sprache der K√∂nige, sondern in Pali, der Sprache des Volkes abgehalten. Die Predigt ist in Thai, bzw. in der Sprache, die von der im Tempelumkreis wohnenden Bev√∂lkerung in ihrem Alltag gesprochen wird.

Nach der Predigt bleiben einzelne Gruppen noch im Tempel und unterhalten sich mit den Mönchen oder dem Abt des Tempels. Die Mönche verzehren jetzt die mitgebrachten Speisen und wenn sie fertig sind, können auch die Besucher etwas essen. Anschließend gehen die meisten wieder nach Haus, um ihren täglichen Beschäftigungen nachzugehen.

Am fr√ľhen Nachmittag treffen sich die ersten Leute erneut im Tempel. Das eigentliche Festgeschehen beginnt mit Einbruch der D√§mmerung. Als Opfergaben werden R√§ucherst√§bchen und vor allen Dingen Lotus mitgebracht. Die Lotusbl√ľte ist im Buddhismus das h√∂chste Symbol f√ľr die Erleuchtung, weil diese Blume ihre Wurzel im schlammigen Boden der Erde entfaltet, ihre Bl√ľten aber, die den Symbolgehalt des Geistes haben, sich nach der kosmischen Reinheit des Himmels strecken.

Zur Abendd√§mmerung wandeln dann die gl√§ubigen Buddhisten dreimal um das Hauptgeb√§ude des Tempels. Dabei halten sie Lotusbl√ľten, eine Kerze und drei R√§ucherst√§bchen in ihren H√§nden, in Erinnerung an Buddhas Geburt, seine Erleuchtung und den Tod. Gebetslitaneien geben dieser Prozession einen w√ľrdigen Rahmen.

Nach dieser Hauptzeremonie bleiben die Gl√§ubigen noch eine Weile auf dem Tempelgel√§nde und unterhalten sich √ľber allgemeine Dinge des Lebens. In den St√§dten und D√∂rfern ist es an diesem Tage still. Es ist kein lautes Fest, sondern eine Feier innerer Einkehr, zur Verehrung Buddhas. Man geht am Abend auch nicht etwa aus, um diesen Tag zu feiern. In Dorfgemeinschaften und im Familienkreis sitzt man vielleicht noch ein wenig zusammen bei leichter Unterhaltung. Restaurants haben an diesem hohen Feiertag weniger Betrieb als sonst und viele haben gar nicht ge√∂ffnet. Es ist kein Tag f√ľr fr√∂hliche oder gar laute Feiern.

05102017